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@@ -534,13 +534,13 @@ Erenville schloss sich dieser Organisation im Kampf an und erfuhr schließlich,
167,Wuk Lamat
168,"Vereinte Nation von Tuliyollal
Krone des Mutes"
169,"Wuk Lamat wurde als älteste Tochter von Hunmu Rruk, dem Anführer der Iq Br'aax geboren. Als sie noch ein kleines Kind war, schickte ein befeindetes Volk einen Attentäter, der sie entführte und in einen Cenote stieß. Dabei kam sie zwar mit dem Leben davon, doch ihr Vater konnte sich den Vorfall nicht verzeihen, fürchtete weitere Übergriffe und täuschte schließlich den Tod seiner Tochter vor, um sie heimlich zum Dämmerkönig Gulool Ja Ja zu schicken, als dessen Adoptivtochter sie fortan im Kreis ihrer Stiefbrüder Zoraal Ja und Koana aufwuchs. Von ihrem eigentlichen Vater wusste sie lange Zeit nichts.
169,"Wuk Lamat wurde als Tochter von Hunmu Rruk, dem Anführer der Iq Br'aax, geboren. Als sie noch ein kleines Kind war, schickte ein befeindetes Volk einen Attentäter, der sie entführte und in einen Cenote stieß. Dabei kam sie zwar mit dem Leben davon, doch ihr Vater konnte sich den Vorfall nicht verzeihen, fürchtete weitere Übergriffe und täuschte schließlich den Tod seiner Tochter vor, um sie heimlich zum Dämmerkönig Gulool Ja Ja zu schicken, als dessen Adoptivtochter sie fortan im Kreis ihrer Stiefbrüder Zoraal Ja und Koana aufwuchs. Von ihrem eigentlichen Vater wusste sie lange Zeit nichts.
Mit den Jahren reifte Wuk Lamat zu einer vom Volk geliebten Prinzessin heran und entschied sich schließlich, am Ritus der Thronfolge teilzunehmen. In Begleitung ihres guten Freundes Erenville reiste sie nach Alt-Sharlayan, wo sie die Heldin Eorzeas und deren Gefährten um Unterstützung bat. Der Ritus war mit einer langen und wendungsreichen Reise durch ihren Heimatkontinent Tural verbunden, bei der sie in die Geschichte und Kultur der verschiedenen Völker eintauchte, ihre Beweggründe verstehen lernte und allen Zweiflern zum Trotz ihre Eignung als Königin unter Beweis stellte - zur großen Freude ihres Ziehvaters Gulool Ja Ja.
Obwohl der Thron als Siegerin ihr allein zustand, entschied sich Wuk Lamat, ihn mit ihrem Stiefbruder Koana zu teilen. Die Regentschaft der beiden begann jedoch alles andere als friedvoll. In Xak Tural erschien plötzlich eine riesige Kuppel, der eine Armee von Maschinensoldaten entströmte. Unter dem Kommando von Wuk Lamats abtrünnigen Stiefbruder Zoraal Ja fiel diese in Tuliyollal ein. Der Angriff forderte zahlreiche Opfer - darunter auch das Leben des Dämmerkönigs Gulool Ja Ja.
Für ihr Reich, aber auch ihren Ziehvater setzte Wuk Lamat zum Gegenschlag an. Gemeinsam mit der Heldin Eorzeas begab sie sich nach Neu-Alexandria in der Kuppel und bezwang Zoraal Ja mithilfe der dortigen Wi­der­stands­be­we­gung. Doch schon bahnte sich die nächste Gefahr an. Wie sich herausstellte, benötigte Neu-Alexandrias Krone der Weisheit, eine Frau namens Sphene, den Äther anderer Welten, um die sogenannten Endlosen am Leben zu erhalten, künstliche Wesen, die die Erinnerungen ihrer verstorbenen Untertanen bargen. Wuk Lamat zögerte, gegen ihre einstige Weggefährtin zu kämpfen. Doch die zur herzlosen Ewigen Königin gewordene Sphene ließ ihr keine andere Wahl.
Für ihr Reich, aber auch ihren Ziehvater, setzte Wuk Lamat zum Gegenschlag an. Gemeinsam mit der Heldin Eorzeas begab sie sich nach Neu-Alexandria in der Kuppel und bezwang Zoraal Ja mithilfe der dortigen Wi­der­stands­be­we­gung. Doch schon bahnte sich die nächste Gefahr an. Wie sich herausstellte, benötigte Neu-Alexandrias Krone der Weisheit, eine Frau namens Sphene, den Äther anderer Welten, um die sogenannten Endlosen am Leben zu erhalten, künstliche Wesen, die die Erinnerungen ihrer verstorbenen Untertanen bargen. Wuk Lamat zögerte, gegen ihre einstige Weggefährtin zu kämpfen. Doch die zur herzlosen Ewigen Königin gewordene Sphene ließ ihr keine andere Wahl.
Nach ihrem Sieg über die Ewige Königin schwor Wuk Lamat der endlosen Sphene, welche lediglich ein Abbild der Erinnerungen der vor Jahrhunderten lebenden echten Königin Sphene war, Alexandria zu beschützen. Dieses Versprechen führte zu einer Konfrontation mit Calyx, dem genialen Schöpfer der Endlosen. Etwa zeitgleich traf Wuk Lamat auf die wirkliche Sphene, die aus einem vierhundertjährigen Schlaf erwacht war. Gemeinsam gelang es den beiden, Calyx und dessen Primae Ewiges Dunkel, eine Manifestation der Furcht vor dem Tod, zu bezwingen. Das Versprechen war eingelöst und die beiden Nationen Tuliyollal und Alexandria genossen endlich, wonach sich alle so lange gesehnt hatten: wahren Frieden."
170,Koana
@@ -551,11 +551,11 @@ Krone der Weisheit"
Einige Zeit später erhielt die Königs­familie mit der Adoption von Wuk Lamat weiteren Zuwachs. Koana empfand großes Mitgefühl für seine Stiefschwester, hatte sie doch Ähnliches durchgemacht wie er. Deshalb schwor er sich, sie zu unterstützen, wo es ihm nur möglich war.
Als Mitglied der Königs­familie mit den besten Bildungsmöglichkeiten des Landes gesegnet, blühten Koanas Talente weiter auf. Sein Lerneifer trieb ihn schließlich nach Sharlayan, wo er sich an der Magieakademie einschrieb. Das dort erlangte Wissen über neue Technologien nahm er zurück mit nach Hause und überzeugte seinen Vater, den Dämmerkönig, von der Vorzügen des Schienenverkehrs und von Heißluftballons, mit denen er seinen Landsleuten das Leben angenehmer zu gestalten gedachte. Dies brachte ihm besonders die Gunst der jüngeren Bevölkerung ein, die sich in der Bewegung der Reformisten sammelte.
Als Mitglied der Königs­familie mit den besten Bildungsmöglichkeiten des Landes gesegnet, blühten Koanas Talente weiter auf. Sein Lerneifer trieb ihn schließlich nach Sharlayan, wo er sich an der Magieakademie einschrieb. Das dort erlangte Wissen über neue Technologien nahm er zurück mit nach Hause und überzeugte seinen Vater, den Dämmerkönig, von den Vorzügen des Schienenverkehrs und von Heißluftballons, mit denen er seinen Landsleuten das Leben angenehmer zu gestalten gedachte. Dies brachte ihm besonders die Gunst der jüngeren Bevölkerung ein, die sich in der Bewegung der Reformisten sammelte.
Es war ein logischer Schritt, dass sich Koana beim Ritus der Thronfolge die Hilfe der Exegeten Thancred und Urianger sicherte und gemeinsam mit ihnen eine Hürde nach der anderen überwand. Doch seine Reise durch Tural führte ihm auch die Wichtigkeit alter Traditionen und die Belange der vielfältigen Völker vor Augen, was ihn mehr und mehr an seiner einseitig auf technologischen Fortschritt ausgerichteten Politik zweifeln ließ. Koana gelangte schließlich zu dem Schluss, dass seine Stiefschwester, die sich das Glück ihrer Untertanen auf die Fahnen geschrieben hatte, die weitaus bessere Regentin sein würde. Er zog sich auf eigenen Wunsch aus dem Ritus zurück, um fortan Wuk Lamat zu unterstützen. Diese ernannte ihn nach ihrem Sieg dankend zur Krone der Weisheit, die Tuliyollal an ihrer Seite mitregieren sollte.
Seine erste Bewährungsprobe hatte Koana bei dem sich kurz darauf ereignenden Angriff der Maschinensoldaten auf die Hauptstadt. Dieser bis dato größten Krise für das noch junge Reich entgegnete er mit äußerster Fassung. Er schloss ein Bündnis mit Radz-at-Han und sicherte seiner Heimat so die Unterstützung eines Drachenheers unter der Führung von Vrtra, das einen entscheidenden Beitrag zur Verteidigung der Stadt leistete.
Seine erste Bewährungsprobe hatte Koana bei dem sich kurz darauf ereignenden Angriff der Maschinensoldaten auf die Hauptstadt. Dieser bis dato größten Krise für das noch junge Reich begegnete er mit äußerster Fassung. Er schloss ein Bündnis mit Radz-at-Han und sicherte seiner Heimat so die Unterstützung eines Drachenheers unter der Führung von Vrtra, das einen entscheidenden Beitrag zur Verteidigung der Stadt leistete.
Bis zu jenem Zeitpunkt hatte der Waisenjunge Koana die Erinnerungen an das, was seine Eltern ihm angetan hatten, auf den Grund seines Herzens verbannt, doch nichts bleibt auf ewig vergessen. Von einem Hhetsarro aus Mehwahhetsoan erfuhr er vom grausamen Schicksal einiger Landsleute in Loazeniheta vor zwanzig Jahren. Deren Siedlung war von einem Tturuhhetso, dem Erzfeind der Rroneek, verwüstet worden und fast alle Bewohner verstarben. Nur einer einzigen Sippe war die völlige Auslöschung dank der Selbstlosigkeit eines Ehepaares erspart geblieben. Dieses hatte seinen jungen Sohn in die Obhut der anderen gegeben, sich durch die Flüchtenden gekämpft und die Aufmerksamkeit des grausamen Angreifers auf sich gelenkt, um den Brüdern und Schwestern Zeit zu erkaufen. Der Sohn aber ging im Fluchtgetümmel verloren und galt danach als vermisst.
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