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@@ -41,7 +41,7 @@ Diesem feierlichen Schwur, unterzeichnet vom letzten Sultan der Thorne, folgten
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Hoffnungsschwanger an seine „geliebte Tochter Nanamo“ adressiert, erklärte er den Zweck dieser Kammer. Ein geheimer Ort, um den lediglich die Erben des Königshauses wissen und ein geschütztes Archiv, in dem die Beweise für Ul'dahs Allianz mit den Amalj'aa verwahrt sind. Die Tradition diktiert, dass dieses Geheimnis lediglich mündlich weitergegeben werden darf, aber Vater spürte, dass es in meinem Fall einer zusätzlichen Erklärung per Brief bedürfen könnte.
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*„Geliebte Nanamo! Als wir diese Zeilen schreiben, fragen wir uns, zu was für einer Frau du wohl herangereift sein magst. Die Rolle der Sultana konfrontiert dich zweifelsohne mit Abertausend Herausforderungen, aber ganz gleich, welchen Weg deine Regentschaft auch einschlägt: Nie sollst du vergessen, dass du unser größter Stolz bist. Greife nach dem Glück, das dir jeder Tag beschert, denn Freude und Lachen sind mehr wert als alle Gil in Ul'dah.“*
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Meine lieben, lieben Eltern ... Seid euch versichert, dass die Tränen, die nun auf diese Seite fallen, keine Tränen des Kummers sind. Es ist der Stolz, mich eure Tochter nennen zu dürfen, der sie mich vergießen lässt.",70512,70412
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13,Die verlorene Tonfigur,"Es war einmal ein Onmyoji von erstaunlichem Talent. Allerdings war er genauso gut im Herstellen von Talismanen wie im Verlieren selbiger. Dies grämte ihn sehr, und so erschuf er eine Reihe an Kisten, die auf magische Weise stets zu ihrem Besitzer zurückfanden, und verwendete diese fortan zur Aufbewahrung seiner Kreationen. Eines Tages geschah es jedoch, dass eine seiner Kisten gestohlen wurde. Ehe man sich versah, war die Kiste natürlich auch schon wieder in seinem Besitz. Allerdings *nur* die Kiste ... Da die magische Eigenschaft seiner Erfindung sich nur auf die Kiste und nicht auf deren Inhalt bezog, wurden nämlich sämtliche Talismane entwendet, bevor sie sich wieder in seinen Händen befand.
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13,Die verlorene Tonfigur,"Es war einmal ein Onmyoji von erstaunlichem Talent. Allerdings war er genauso gut im Herstellen von Talismanen wie im Verlieren selbiger. Dies grämte ihn sehr, und so erschuf er eine Reihe an Kisten, die auf magische Weise stets zu ihrem Besitzer zurückfanden, und verwendete diese fortan zur Aufbewahrung seiner Kreationen. Eines Tages geschah es jedoch, dass eine seiner Kisten gestohlen wurde. Ehe man sichs versah, war die Kiste natürlich auch schon wieder in seinem Besitz. Allerdings *nur* die Kiste ... Da die magische Eigenschaft seiner Erfindung sich nur auf die Kiste und nicht auf deren Inhalt bezog, wurden nämlich sämtliche Talismane entwendet, bevor sie sich wieder in seinen Händen befand.
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Tokimori zufolge befinden sich einige dieser wundersamen Kisten nun im Shojo-in. Da sie auch zur Unterdrückung der Kräfte von allerlei Talismanen verwendet werden können, wurden in ihnen unter anderem Kuriositäten wie ein blutsaugendes Schwert und eine Tonfigur aufbewahrt. Die Kiste des Schwertes konnte ich zwar an mich bringen, das Behältnis der Tonfigur gilt seit den jüngsten Geschehnissen allerdings als verschollen. Über eben jene Tonfigur wird gesagt, dass sie durch das Anbringen in einem kleinen Zeremonialschrein den Pflanzen und Bäumen in der Umgebung neues Leben einzuhauchen vermag, sofern man sich vor dem Anbringen vor dem Schrein verbeugt. Daher war sie in der Vergangenheit als Schutztalisman im Shojo-in zu finden. Doch Vorsicht: Die fahrlässige Benutzung dieser Figur soll angeblich dazu führen, dass die dem Talisman innewohnende Kraft außer Kontrolle gerät und den Berg auf negative Weise beeinflusst. Es ist also wahrscheinlich sicherer, die Tonfigur für weitere Untersuchungen erst einmal einzusammeln, falls sie gefunden wird.",70513,70413
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14,Das befleckte Schwert,"Als in Hingashi die Flammen des Krieges lichterloh brannten, bahnten sich ein Mann und sein Schwert einen blutigen Pfad durch die Reihen ihrer Feinde. Sein Name war Moko. Ein General nach dem anderen fiel seiner Klinge zum Opfer, und so kam es, dass sein Blutdurst nicht nur seine Widersacher, sondern auch seinen eigenen Herren zutiefst erschütterte. Aus Erschütterung wurde Furcht und schließlich wurde Moko seine treue Klinge entwendet und in einem nächtlichen Attentat gegen ihn gerichtet. Der Krieger fiel in dieser Nacht, doch die Klinge seines Schwertes tränkte nunmehr ein tiefes Rot. Egal mit welchen Mitteln man es versuchte, die ominöse Färbung der Klinge ließ sich nicht mehr entfernen, ganz so, als verkörpere es nun den Groll Mokos oder seiner zahlreichen Opfer. Aus Furcht vor eben diesem Groll brachte man das Schwert zu den heiligen Quellen des Berges, um es von seinem unnatürlichen Rot zu reinigen. Doch dies bewirkte nur noch Schlimmeres: Die mysteriösen Kräfte des Berges erfüllten es mit ungeahnten Mächten. Seither treibt es jeden, der es wagt, es zu berühren, zu blutigen Gräueltaten.
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Bei dem Berg in dieser Erzählung handelt es sich natürlich um den Rokkon. Denn wie Tokimori zu verlauten ließ, gibt es in den Tiefen des Berges einen See, gefüllt mit genau solchem Quellwasser, wie es in den Legenden aufgeführt ist. Es heißt, dass die Kraft der Geister in der Umgebung der Quelle besonders stark sei, und so kommt es auch nicht von ungefähr, dass ein Schrein mit allerhand bedeutungsvollen Talismanen in der Gegend errichtet worden sein soll. Zweifelsohne kann in solch einem Schrein so manches Artefakt gefunden werden. Es gibt dabei nur ein Problem: Allein der Hohepriester kennt die genaue Lage dieses Schreins und überall dort, wo ich ihn vermutet hätte, war keine Spur eines solchen Gebäudes zu finden. Es bleibt uns also nichts übrig, als nach einer anderen Möglichkeit zu suchen.",70514,70414
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@@ -155,13 +155,13 @@ Meerjungfrauen tauchen übrigens in vielerlei Legenden und Sagen überall auf de
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Während unseres Kampfes nutzte sie ihren Gesang, um andere Meeresbewohner an ihre Seite zu rufen und zu befehligen. Daraus lässt sich schließen, dass sie wohl eine besondere Affinität zur Musik hat. Wenn wir also schon keine gemeinsame Sprache sprechen, könnte womöglich eine Melodie unsere Gefühle vermitteln. Allerdings fällt mir keine Methode ein, wie wir Lieder durch das Wasser an ihr Ohr tragen könnten. Es muss doch irgendeine Möglichkeit geben ...",70543,70443
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44,Die Schätze des Meeres,"„Der junge Händler betrachtete das schimmernde Wasser vor sich und war überzeugt davon, dass es unermessliche Reichtümer bergen musste.“
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Zugegeben, ich lasse mich schnell von einer schönen Landschaft beeindrucken. Aber der Ort, der sich uns als nächstes offenbarte, hätte selbst die stoischste Seele sprachlos gemacht: Eine Bucht, in der dichte Algen wuchsen und sanft in der Strömung des Wassers tanzten, überall glitzernde und schimmernde Fische, die ihre Runden schwammen, und sogar eine Krabbe schien uns mit angehobener Schere begrüßen zu wollen - eine wahre Schatzkammer des Unterwasserlebens! Ein geübter Koch könnte problemlos allein mit den Zutaten dieses Ortes ein wahres Festmahl zaubern.
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Zugegeben, ich lasse mich schnell von einer schönen Landschaft beeindrucken. Aber der Ort, der sich uns als Nächstes offenbarte, hätte selbst die stoischste Seele sprachlos gemacht: Eine Bucht, in der dichte Algen wuchsen und sanft in der Strömung des Wassers tanzten, überall glitzernde und schimmernde Fische, die ihre Runden schwammen, und sogar eine Krabbe schien uns mit angehobener Schere begrüßen zu wollen - eine wahre Schatzkammer des Unterwasserlebens! Ein geübter Koch könnte problemlos allein mit den Zutaten dieses Ortes ein wahres Festmahl zaubern.
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Umso mehr verwunderte es mich, dass uns nicht ein einziger Fischer über den Weg gelaufen ist. Ich nehme an, das lag wohl auch an den angriffslustigen Kreaturen, auf die wir gestoßen sind. Ähnlich wie der Protagonist aus „Des Händlers Liebesmüh“ verfüge ich über keinerlei Kampferfahrung, daher war ich umso erleichterter, eine derart erfahrene Leibwächterin an meiner Seite zu haben.
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Wir haben zwar in dieser schönen Bucht niemanden angetroffen, aber das muss noch lange nicht heißen, dass es in der Gegend vielleicht nicht doch irgendwo eine Siedlung gegeben haben könnte. Je weiter ich diese Möglichkeit in meinen Gedanken erforsche, umso mehr packt mich meine Neugier und dieser unbändige Drang, mehr über die Lebensart der Bewohner dort und vor allem ihre Kochkünste zu erfahren. Wirklich zu schade ...",70544,70444
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45,Das Tal der Extreme,"„In dem Tal schienen jegliche Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt worden zu sein. Die größten Felsen schwebten in der Luft, während sich die kleinsten Steinchen tief in die Erde bohrten.“
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Von all den fantastischen Orten, die wir bisher gesehen haben, hat das Tal eindeutig den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen. Die Felsen dort sind von einer seltsamen magnetischen Energie umgeben, die sie in Verbindung mit dem umgebenden Äther schweben lässt, als wären sie federleicht. Doch sobald dieses empfindliche Gleichgewicht auch nur für einen Moment gestört wird, stürzen die Felsen zu Boden. Ich habe wirklich noch nie etwas Vergleichbares gesehen.
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An diesem einzigartigen Ort in den Tiefen des Tals trafen wir auf eine ebenso einzigartige Gegnerin – eine einsame Schwertkämpferin. Sobald wir uns ihr näherten, griff sie an, als hätte sie schon lange auf einen würdigen Gegner gewartet. Im Nahen Osten ist es eigentlich üblich, sich mit einer respektvollen Verbeugung zu begrüßen, doch in diesem Fall hätten wir uns wohl von unseren Köpfen verabschieden müssen, wenn wir dieser Tradition gefolgt wären.
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An diesem einzigartigen Ort in den Tiefen des Tals trafen wir auf eine ebenso einzigartige Gegnerin - eine einsame Schwertkämpferin. Sobald wir uns ihr näherten, griff sie an, als hätte sie schon lange auf einen würdigen Gegner gewartet. Im Nahen Osten ist es eigentlich üblich, sich mit einer respektvollen Verbeugung zu begrüßen, doch in diesem Fall hätten wir uns wohl von unseren Köpfen verabschieden müssen, wenn wir dieser Tradition gefolgt wären.
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Nach unserer Heimkehr aus der Geschichte habe ich ein wenig nachgeforscht. Im alten Corvos soll es eine Gruppe von Meistern einer legendären Schwertkunst namens „Unbeugsame Klinge“ gegeben haben, die ein ganz ähnliches Tal für die Ausbildung an der Klinge genutzt hat. Jeder, der einen Fuß in jenes Tal setzte, musste kämpfen, auch wenn er kein Krieger war. Nur wer es schaffte, lebendig aus diesem Ort herauszukommen, wurde als wahrer Schwertmeister anerkannt. Nichts für schwache Gemüter, diese Ausbildung ...",70545,70445
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46,Eine reich verzierte Klinge,"„Die imposante Klinge des Schwertes war mit unzähligen, filigranen Gravuren versehen.“
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