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10TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_000Ja, bitte? Kann ich dir irgendwie helfen?
21TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_005Jenomis' Zustand ist noch immer kritisch, aber ich denke, er wird durchkommen. Und dafür muss ich dir von Herzen danken. Du hast meinem Freund das Leben gerettet.
32TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_006Sag, was kann ich für dich tun?
43TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_Q1_000_000Worüber möchtest du mehr wissen?
54TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_000Über Jenomis cen Lexentale
65TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_001Über die Theater­gruppe „Maiestas“
76TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_002Über die Zodiak-Streiter
87TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_003Über das Theaterstück „Die Zodiak-Streiter“
98TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_004Über das Reich Dalmasca
109TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_005Über dich
1110TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_006Über den Fahrenden Sänger
1211TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A1_000_0010Nichts
1312TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_100Jenomis? Er ist der junge Gründer der berühmten „Maiestas“. Der Erfolg der Truppe hat ihm augenblicklichen Ruhm verschafft, er ist der neue Stern am Theaterhimmel. Und einige seiner Bühnenbearbeitungen brachten ihm die Anerkennung der Literaten und mehrere renommierte Preise ein.
1413TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_101Es ist seine spezielle Art und Weise, mythologische und literarische Vorlagen neu und innovativ zu inszenieren, die ihm zum Durchbruch verhalf. Danach war es fast unmöglich, Eintrittskarten für eine Maiestas-Vorstellung zu ergattern. Die meisten waren schon ein Jahr im Voraus ausverkauft!
1514TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_102Der vorige Kaiser, Solus zos Galvus, erkannte Jenomis' überragendes Talent, ließ ihm als Bühne dieses Schiff bauen - und schenkte es ihm! Dem neuen Kaiser würde so etwas nie einfallen. Theater und Schriftstellerei können ihm gestohlen bleiben und die Maiestas sind ihm ein Dorn im Auge.
1615TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_103Jenomis übt in seinen Stücken subtile Kritik an der Herrschaft des Kaisers und würde nicht einmal zögern, ihn direkt anzuprangern. Das hat ihm zwar vielleicht den Respekt einiger eingebracht, aber er bewegt sich auf dünnem Eis.
1716TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_104Letztlich ist er einfach ein wirklichkeitsfremder Schöngeist - seiner künstlerischen Vision verpflichtet und unfähig, Kompromisse einzugehen. Er ist ein derartiger Perfektionist, dass er die Arbeit an einem Stück nicht lassen kann, bis es hundert­prozen­tig seiner Vorstellung entspricht. Er schreibt den Text so oft um, dass die Truppe manchmal mit den Proben kaum rechtzeitig zur Premiere fertig wird.
1817TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_120Die „Maiestas“ wurden von Jenomis und einem Freund gegründet, als er noch Student an der Magitek-Akademie war. Die Truppe stieg sofort zum umjubelten Zentrum der Theaterwelt auf.
1918TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_121Ihr Repertoire ist groß - Tragödien, Komödien, Tanztheater ... Den Maiestas gelang es, jedes Stück unweigerlich zum Publikumserfolg zu machen.
2019TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_122Am bekanntesten ist wohl die Inszenierung der „Zodiak-Streiter“. Bei der Erstaufführung waren über hundert Schauspieler, Statisten und Bühnenarbeiter am Werk. Der Höhepunkt einer beispiellosen Erfolgsgeschichte - leider mit einem weniger ruhmreichen Ende.
2120TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_140Die Legende der Zodiak-Streiter kennt buchstäblich jeder in Garlemald. Die Geschichte soll sich an einem Ort namens Ivalice zugetragen haben. Keiner weiß, ob es sich dabei um ein fernes oder untergegangenes Reich oder gar eine ganz andere Welt handelt.
2221TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_141Sie spricht von leuchtenden Helden, die das Unheil bannen, wann immer eine Gefahr naht, seien es dämonische Kreaturen oder Na­tur­ka­ta­stro­phen. Es gab solche Retter in vielen Epochen. Die zwölf Krieger, die den Frieden von Ivalice bewahrten, nannte man dort die „Zodiak-Streiter“.
2322TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_142Viele große Persön­lich­keiten formten das Schicksal dieses Reiches - die Astrologin Mellenkamp, der Meuchelmörder Ashley, Sankt Ajora und wie sie alle hießen ... Aber der Bekannteste von allen war Delita, der König des einfachen Volkes.
2423TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_143Es begab sich, als die Atkascha-Dynastie ohne Erben dastand und ein Krieg um die Thronfolge entbrannte. Der „Schwarze Löwe“ und der „Weiße Löwe“ stritten um den Thron, als auf einmal ein Bursche namens Delita erschien.
2524TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_144Zusammen mit elf Kameraden setzte er sich dafür ein, den Frieden in Ivalice wie­der­her­zu­stel­len, das von den Kriegswirren bereits schwere Schäden davongetragen hatte. Und das gelang den neuen Zodiak-Streitern tatsächlich.
2625TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_145Die gelehrte Debatte, ob diese Heldengeschichte historisch begründet sei oder nicht, zog sich über lange Jahre hin - ergebnislos. Bis heute liegt kein eindeutiger Beweis vor, dass es die Zodiak-Streiter um Delita wirklich gab. Aber ihre Legende hat die Zeiten überdauert.
2726TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_146Man weiß auch nicht, wo Ivalice genau lag. In den zahlreichen Versionen der Geschichte werden immer verschiedene Orte beschrieben, sodass man nicht weiß, wo man mit der Suche beginnen sollte.
2827TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_147Selbst die relativ jungen Über­lie­fe­run­gen zu Delita sind nicht einheitlich. Meist heißt es, dass er Prinzessin Ovelia Atkascha heiratete und so den Thron für sich beanspruchte, doch es gibt auch eine Version, in der er noch vor der Krönung ermordet wurde.
2928TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_148Tja, das ist das Ergebnis, wenn die Barden eine Geschichte hemmungslos ausschmücken und abwandeln, um das Publikum zu erfreuen.
3029TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_149Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren.
3130TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_160Viele haben den Stoff der Zodiak-Streiter künstlerisch verarbeitet, doch die Maiestas waren mit ihrer Inszenierung die erfolgreichsten. Von den Kritikern wurde das Stück als epochales Meisterwerk bejubelt.
3231TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_161Jenomis hatte schon einige Zeit davon gesprochen, die Geschichte für die Bühne zu bearbeiten, aber dass er ein Tanztheater daraus machen würde, überraschte alle.
3332TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_162Er wirkte nicht nur am Skript wesentlich mit, sondern übernahm auch die künstlerische Leitung der Musik. Jenomis ist ein Mann vieler Talente - ohne Übertreibung ein Genie.
3433TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_163Das Stück besteht aus fünf Akten. Die ersten drei handeln davon, wie Delita im Dienst der Kirche agiert und schließlich Ovelia begegnet. Die Prinzessin bekehrt Delita zum Guten und er schwört, sie zu seiner rechtmäßigen Königin zu machen.
3534TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_164Die letzten beiden Akte schildern das Ende des Löwenkriegs. Delita erringt dank seiner militärischen Leistungen Ovelias Hand, doch die Beziehung endet in einer Tragödie.
3635TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_165Die Szene, in der Delita auf der einen Seite der Bühne den Göttern seine wahren Ziele gesteht, und auf der anderen Seite Ovelia, die diese Ziele endlich durchschaut und denselben Göttern schwört, sich von Delita zu trennen, ist wahrlich ein Höhepunkt der Bühnenkunst.
3736TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_180Die Dalmasca-Wüste ist ein weitläufiges Ödland am südlichen Ende von Othard, das an Nagxia grenzt. So gewaltig ist die Wüste, dass ihr West- und Ostteil als gesonderte Regionen bekannt sind. Dort befand sich bis vor nicht allzu langer Zeit das Königreich Dalmasca.
3837TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_181Fast tausend Jahre lang hatte die regierende B'nargin-Dynastie ihre Unabhängigkeit bewahrt, bis sie vor dreißig Jahren von den Garlearn ausgelöscht wurde. Die Reichshauptstadt Rabanastre soll noch weit älter sein.
3938TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_182„Das Blaue Juwel“ nannte man die Stadt, doch im Krieg mit den Garlearn wurde sie völlig zerstört. Nur noch Ruinen sollen von der einst blühenden Stadt übrig sein.
4039TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_183Die Aufstände in Doma und Ala Mhigo haben auch das besetzte Dalmasca auf subversive Gedanken gebracht. Es gab hier und dort aufkeimenden Widerstand, den die Garlear aber sofort radikal ausmerzten.
4140TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_184Weißt du, ich war sogar selbst einmal in Rabanastre. Als ich noch ein Kind war, nahm mich mein Vater auf eine seiner Handelsreisen dorthin mit. Der Eindruck, den diese wunderschöne Stadt auf mich machte, ist noch immer in mir lebendig.
4241TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_200Ich? Jenomis hat mir freund­li­cher­wei­se gestattet, mich hier aufzuhalten, obwohl ich kein Mitglied seiner Truppe bin. Aus Kollegialität - wir sind ja in demselben Metier tätig, nur dass ich als Schriftsteller weitaus langsamer vorankomme als er ...
4342TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_201Ich mache mir so meine Gedanken, weißt du. Als ich hörte, dass Jenomis Garlemald verlässt, habe ich ihn gebeten, mich mitzunehmen. Von dort wegzukommen und fremde Länder zu sehen ist eine Gelegenheit, die nicht jedem vergönnt ist.
4443TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_202Irgendwann möchte ich meine Reiseaufzeichnungen natürlich veröffentlichen. Bis dahin vertreibe ich mir die Zeit mit Kochen, wenn mich gerade die Inspiration verlässt. Untätigkeit bekommt mir nicht gut.
4544TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_220Oh, der Barde, der sich in Kugane aufhält? Eine wirklich ungewöhnliche Person ...
4645TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_221Barden sammeln ja für gewöhnlich Heldengeschichten, die man sich in den Schänken erzählt, und besingen sie vor Publikum. Aber dieser Fahrende Sänger schien interessierter daran, Helden zu neuen Abenteuern anzutreiben, um sich dann von ihren Erfahrungen inspirieren zu lassen.
4746TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_222Als ob er mit seinen Versen eigene Welten für diese Abenteurer erschüfe ... Ich weiß auch nicht, das war zumindest mein Eindruck. Als Künstler kann ich noch viel von ihm lernen.
4847TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_Q2_000_000Worüber möchtest du mehr wissen?
4948TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A2_000_000Über die garleische Besetzung von Dalmasca
5049TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A2_000_001Über den Aufstand in Dalmasca
5150TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A2_000_002(★未使用/削除予定★)
5251TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A2_000_0010Nichts
5352TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_300Die Eroberung Dalmascas durch das Kaiserreich ist bereits beinahe dreißig Sommer her. Die Annektierung fand somit lange vor den Invasionen in Ala Mhigo und Doma statt.
5453TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_301Der Feldzug wurde von Legatus Noah van Gabranth von der IV. garleischen Legion angeführt und dauerte sechs blutige Monde lang an.
5554TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_302Erst durch den Fall der schwer verteidigten Festung Nalbina, bei dem siebzigtausend dalmascanische Soldaten ihr Leben ließen, wendete sich das Blatt zugunsten des Kaiserreichs.
5655TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_303Als bekannt wurde, dass unter den Opfern sowohl Prinz Rasler als auch seine Zwil­lings­schwes­ter Prinzessin Ashelia waren, verließ den bedrängten Regenten jeglicher Kampfeswille und er räumte kurz darauf seine Niederlage ein.
5756TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_304Der Regent selbst verstarb kurz nach seiner Kapitulation. Offiziell heißt es, er sei einer Krankheit erlegen, doch bis zum heutigen Tag halten sich hartnäckige Gerüchte über einen Selbstmord und gar ein Attentat. Was sich jedoch mit Sicherheit sagen lässt, ist, dass mit seinem Tod die Linie der B'nargin - die über tausend Sommer lang währte - ein jähes Ende fand.
5857TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_320Die Dalmascaner waren von ihren neuen Herrschern natürlich alles andere als begeistert, sodass es in den Jahren nach der Annektierung zu unzähligen Aufständen kam, die vom Kaiserreich mit aller Macht unterdrückt wurden.
5958TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_321Allerdings sind auch wir Garlear dabei nicht ganz unversehrt geblieben. Das jüngste Beispiel ist der Vorfall in Barheim, bei dem unzählige garleische Besatzer ums Leben kamen.
6059TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_322Als Reaktion auf diese mutwillige Zurschaustellung des Widerstands beorderte der Kaiser die XIV. Legion in das einstige Königreich, wo diese unter der Aufsicht von Livia sas Junius als Rebellen verdächtigte Personen wie Ratten jagte und kurzen Prozess mit ihnen machte.
6160TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_323Selbstredend führte dies letztlich nur dazu, den Widerstand zu stärken. Jedoch nahm dessen Geschichte kein so glückliches Ende wie in Doma und Ala Mhigo ... wie du bei dem kürzlichen Abstecher nach Rabanastre erfahren musstest.
6261TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_324Das soll aber nicht heißen, dass es den Widerstand nicht mehr geben würde. Er wird eher noch stärker, während seine Mitglieder in dem endlosen Labyrinth unter der Stadt ausharren.
6362TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_325Man munkelt sogar, dass sie unter einer neuen Anführerin vereinigt seien - einer charismatischen jungen Unruhestifterin, die von den Leuten Prinzessin Ashe genannt wird. Wie bitte? Natürlich kann das nicht die *wahre* Ashelia sein. Selbst wenn sie die Tragödie von Nalbina überlebt hätte, wäre Ihre Hoheit heute fast fünfzig Sommer alt!
6463TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_340(★未使用/削除予定★)
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6665TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_500Der Körper ist nichts als ein Gefäß für die Seele ... und ist derselben untertan wie ein Untert... Sklave ... Und äh ... in Anbetracht des Körpers Zeitlichkeit ...
6766TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_501Oh, verzeih mir. Ich war ganz in meine Arbeit vertieft. Einige Kunden warten schon ungeduldig auf die Texte, die ich ihnen versprach.
6867TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_510Sie muss sich vom Fleisch anderer ernähren, will sie nicht ... in den Staub zurückkehren, woher sie <murmel> ... Daher muss die Seele ... herabwürdigen, täuschen ... zerstäub... zerstören ...
6968TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_511Woran ich da arbeite, fragst du? Ach, nur eine kleine Schrift im Auftrag eines Adeligen. Und da er nun schon einige Monde auf das Ergebnis wartet, habe ich mich endlich aufgerafft und die Feder zur Hand genommen.
7069TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_512Wartest du auch auf etwas?
7170TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_520Wenn das gerade eben ein Teleportzauber war, dann muss er eine immense Menge an Äther verschlungen haben. Ein derart großes Portal über eine solche Distanz aufrechtzuerhalten!
7271TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_530Ja, es sieht ganz so aus, als hätte Ultima Alma verlassen und Besitz von ihrem armen Bruder ergriffen.
7372TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_531Aber sag mir eines: Was für ein Wesen braucht eigentlich ein sterbliches Gefäß?
7473TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_532Sehr richtig, eines ohne eigene körperhafte Existenz. Die eigentliche Frage ist daher: Wozu genau wird Ultima werden, nun, da sie über Ramzas Körper verfügt?
7574TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_533Das wissen wir nicht. Aber eines ist sicher. Wenn Ultima auf Ramzas Körper angewiesen ist, um ihre Kräfte zu entfalten, dann wird sie alles tun, um ihn zu schützen. Das gibt mir Hoffnung.
7675TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_540Ich kann gar nicht in Worten ausdrücken, wie froh ich bin, dass Ramza wieder zurück ist. Und das, obwohl genau das meine Aufgabe wäre ... Dinge in Worten auszudrücken.
7776TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_550Ich fliehe und du hetzt mir nach ... Ich bin die Beute, du der Treibjä... der Jäger ... <murmel> Doch die Beute stellt den Jäger ... Hmpf.
7877TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_551Ah, du hast mich schon wieder in einem Moment der Schreibblockade erwischt. Vielleicht sollte ich nach draußen gehen, um auf andere Gedanken zu kommen.
7978TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_552Wolltest du auch etwas von mir?
8079TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_Q3_000_000Worüber möchtest du mehr wissen?
8180TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A3_000_000Über die Kultur der Viera
8281TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A3_000_001Über die Verhaltensweise der Viera
8382TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A3_000_002Über die dalmascanischen Flüchtlinge
8483TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_A3_000_010Nichts
8584TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_600Ach ja, die Viera. Auf meinen Reisen habe ich viel über das hasenhafte Volk erfahren. Zunächst muss man erwähnen, dass es zwei verschiedene Stämme gibt, die hellhäutigen Veena Viera und die dunkelhäutigen Rava Viera.
8685TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_601Das dalmascanische Wort Viera selbst bedeutet „Waldbewohner“ und diesem Wortsinn gemäß leben die Veena aus­schließ­lich in dem Urwald, der den südwestlichen Teil des Skatay-Gebirges bedeckt, und die Rava im Dschungel von Golmore.
8786TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_602Bis vor kurzem - oder sollte ich sagen, noch vor wenigen Generationen - war es höchst ungewöhnlich, von einer Viera zu hören, die außerhalb dieser beiden Gebiete lebte. Nun sieht man aber viele von ihnen, die sich in dieser Hinsicht von der Tradition des Stammes lösten.
8887TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_603Die meisten aber befolgen noch den strengen Kodex der Viera, das „Grüne Wort“, der sie an ihr Heimatgebiet bindet und unnötigen Kontakt mit der Außenwelt verbietet.
8988TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_604Interessant ist, dass die Ge­sell­schaft der Viera matriarchalisch aufgebaut ist. In keinem ihrer Dörfer wirst du männliche Viera finden, und schon gar nicht in einflussreichen Positionen.
9089TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_605Das bedeutet aber nicht, dass sie in der Ge­sell­schaft keine Rolle spielen. Die Männer verlassen mit Eintritt ins Erwachsenenalter ihre Siedlung, wonach sie alleine leben und die Wälder vor Gefahren beschützen.
9190TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_606Nur alle drei bis fünf Jahre kehren sie zurück, um Nachkommen zu zeugen und alle Jungen mitzunehmen, die alt genug für das Leben in der Wildnis sind. Aber darauf komme ich später noch ausführlich zu sprechen.
9291TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_607Die männlichen Viera sind also die Beschützer des Waldes - sie machen alle unschädlich, die ihren Siedlungen gefährlich werden könnten, und das mag naive Wanderer ebenso einschließen wie wilde Tiere und dämonische Kreaturen.
9392TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_608Das soll aber nicht bedeuten, dass die weiblichen Viera wehrlos wären. Im Gegenteil, die Frauen der Wälder sind ausgezeichnete Jägerinnen. Sie setzen ihre kämpferische Stärke direkt zum Schutz ihrer Siedlung und ihrer unmittelbaren Lebensumgebung ein.
9493TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_609Männliche Viera sind ganz auf sich alleine gestellt und müssen ständig ums Überleben kämpfen. Nahrung, Kleidung, Waffen, ja selbst Medizin müssen sie ohne die Hilfe anderer herstellen. Ein Viera lebt und stirbt alleine. Dieses Gesetz ist seit zahllosen Generationen unverändert.
9594TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_610Ich habe mich ein Weilchen in Rabanastre aufgehalten und die wundersamsten Kreaturen gesehen. Aber niemals sah ich einen männlichen Viera und hörte auch noch nie von einem, der sich in der Stadt niedergelassen hätte.
9695TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_620Den Viera ist ein weit längeres Leben gegönnt als unsereinem. Während wir uns glücklich schätzen können, wenn wir achtzig Sommer erleben, werden manche Viera bis zu 250 Jahre alt.
9796TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_621Interessant ist, dass etwa acht von zehn Viera als Mädchen geboren werden, wobei sich das Geschlecht frühestens im Alter von dreizehn Sommern zeigt, wenn das Kind zum Erwachsenen wird.
9897TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_622Für die nächsten zwei Jahrhunderte bleibt der Körper dieses Individuums dann weitgehend unverändert, sodass es fast unmöglich ist, vom Aussehen einer Viera auf ihr Alter zu schließen.
9998TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_623Wenn sich zeigt, dass ein Viera männlichen Geschlechts ist, wird er beim nächsten Besuch eines erwachsenen Mannes in dessen Obhut gegeben.
10099TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_624Solche Besuche unternimmt ein Viera-Mann, der sonst als Einzelgänger im Wald lebt, alle drei bis fünf Sommer, wenn er sich zur Paarung in eine nahe gelegene Siedlung begibt.
101100TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_625Wenn er danach einen Jungen mitnimmt, um ihn zu lehren, wie man im Wald überlebt, muss es sich dabei nicht um seinen eigenen Sohn handeln. Selbst wenn es sein Sohn wäre, würde diese Verwandtschaft ignoriert und durch eine Meister-Schüler-Beziehung ersetzt.
102101TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_626Der Meister bringt seinem Schützling in einer strengen, intensiven Ausbildung alle Techniken bei, die er zum Überleben braucht, und vermittelt ihm die Gesetze des Waldes sowie seine Aufgabe bei dessen Schutz. Erst wenn er all dies verstanden hat, kann er sich selbst Meister nennen.
103102TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_627Viele Jungen überstehen die Strapazen dieses Trainings nicht, was die Zahl der männlichen Viera weiter reduziert. Nur die Stärksten überleben und können später Nachkommen hinterlassen.
104103TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_628Wie schon erwähnt, ist es die Aufgabe der Männer, den Wald von Gefahren zu befreien und die Siedlung ihres Stammes zu beschützen. Allerdings tun sie das aus der Deckung heraus und stellen oft keine Fragen, bevor sie den mutmaßlichen Feind angreifen.
105104TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_629Die Frauen dagegen haben ein eher „nährendes“ Verhältnis zum Wald. Auch sie beseitigen schädigende Elemente, aber eher, um ihren Lebensraum im Gleichgewicht zu halten. Dazu zählt die nachhaltige Jagd, die Pflege von Nutzpflanzen oder das Beseitigen umgestürzter Bäume.
106105TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_630Die Versuche vergangener Könige, die Viera unter dalmascanische Herrschaft zu bringen, stießen auf Unverständnis oder blutigen Widerstand, je nach Sturheit des Königs. Schlussendlich hat Rabanastre den Viera Selbstbestimmung gewährt, solange sie nicht die Waffen gegen den Thron erheben.
107106TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_631Als ich noch jung und blauäugig war, fragte ich einmal eine Viera, ob sie die Lebensweise ihres Stammes denn nicht seltsam finde. Ich meine, es scheint doch der Natur zu entsprechen, dass Männer und Frauen zusammenleben, nicht?
108107TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_632Sie antwortete mir: „Gegenseitige Unterstützung ist nicht auf ein bestimmtes Geschlecht beschränkt.“
109108TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_633„Wir haben schon vor langer Zeit begriffen, dass die Entfernung zwischen zwei Körpern nicht die Entfernung zweier Seelen bedeutet. Im Ziel der Erhaltung unseres Stammes sind wir stets vereint.“
110109TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_640Ich habe mit Fran über ihre Bemühungen gesprochen, den dalmascanischen Flüchtlingen in Doma und Eorzea eine neue Heimat zu verschaffen.
111110TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_643Ich habe mit Fran über ihre Bemühungen gesprochen, den dalmascanischen Flüchtlingen in Doma und Eorzea eine neue Heimat zu verschaffen.
112111TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_645Sie hat die Allianz inständig gebeten, zumindest Flüchtlinge aufzunehmen, wenn sie schon keine militärische Unterstützung schicken können. In Dalmasca gibt es ja nicht nur Widerstandskämpfer, sondern eine große Zahl an Alten, Kindern und Verwundeten.
113112TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_646Die Allianz sagte ohne Zögern zu. Sie konnte die Bitte ja auch schlecht abweisen, ohne genauso gefühllos wie Garlemald zu erscheinen.
114113TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_647Trotzdem wird es ein logistischer Albtraum werden, die Scharen an Flüchtlingen sicher über die Grenzen zu bringen. Aber wenn dadurch Leben gerettet werden können, auch wenn es nicht alle sind, wird das irgendwann beim Wieder­aufbau des Königreichs Dalmasca helfen.
115114TEXT_REGHIN3WANDERINGWRITER_00435_WANDERINGWRITER_000_648Hoffentlich wird Dalmasca das garleische Joch bald abschütteln. Das ist meine tiefste Sehnsucht ... Ah, dieses Wort sollte ich im Lichte der jüngeren Ereignisse wohl nicht in den Mund nehmen. Verzeihung.